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Wie Schneider Electric die Wartung seiner Werkzeuge mit dem 3D-Messsystem von Kreon verbessert hat

Ein Werk von Schneider Electric in Frankreich steht regelmäßig vor der Herausforderung, Wartungsarbeiten an Werkzeugen ohne vorhandene CAD-Zeichnungen durchführen zu müssen. Um dieses zentrale Problem zu lösen, entschied sich das Unternehmen für die fortschrittlichen 3D-Messtechniklösungen von Kreon. Dank dieser hochmodernen Technologie ist es heute möglich, präzise und optimierte präventive Scans der Anlagen durchzuführen und damit die Kontinuität sowie die Zuverlässigkeit der industriellen Prozesse sicherzustellen.

Bewältigung der Herausforderungen bei der Werkzeugaufbereitung ohne vorhandene CAD-Daten

Schneider Electric stieß auf Schwierigkeiten bei der Wiederherstellung seiner Werkzeuge und Formen, da keine CAD-Dateien vorlagen. Diese Situation tritt häufig bei älteren bearbeiteten Bauteilen auf, wie beispielsweise Kunststoffspritzgussformen oder Stanzwerkzeugen. Das Unternehmen benötigt ein System, das diese Werkzeuge präzise scannen und durch Zerspanung oder 3D-Druck nachbilden kann.

 

Zur Bewältigung dieser Herausforderung integrierte Schneider Electric den Kreon Zephyr III 50 mit dem Kreon Ace+. Mit einer außergewöhnlichen Auflösung von 15 µm erfasst der Zephyr III 50 selbst feinste Details wie scharfe Kanten oder Gravuren. In Kombination mit dem Ace+-Messarm und einer extrem hohen Genauigkeit von 5 µm lassen sich mechanische Bauteile mit anspruchsvollen geometrischen Toleranzen präzise digitalisieren.

 

Der Ace+-Messarm bietet mit einem Messvolumen von 2,5 m ausreichend Reichweite, um auch große Werkzeuge mit einer Breite von bis zu einem Meter problemlos zu prüfen und erfüllt damit die Anforderungen des Wartungsteams.

Vor der Digitalisierung bewerten die Teams die Funktion jedes Bauteils anhand mehrerer Fragen:

  • Verfügt das Bauteil über sehr enge mechanische Toleranzen?
  • Muss es vollständig oder teilweise neu konstruiert werden?
  • Welche Modellierungsmethode ist am effizientesten?

Nach dem Scannen wird die Punktwolke in ein Mesh umgewandelt und anschließend mithilfe von Glättungs- und Füllwerkzeugen optimiert. Die finale Datei kann danach für schnelles 3D-Drucken verwendet werden.

Die Software Geomagic Design X spielt in diesem Prozess eine Schlüsselrolle.

Warum der Zephyr III 50 mm Scanner in Kombination mit Geomagic Design X?

  • Hochpräzise und hochauflösende Inspektion von Werkzeugverschleiß oder Defekten
  • Erfassung von Oberflächen durch Scannen und Tasten entsprechend der Geometrie
  • Schnelles Reverse Engineering mit einer benutzerfreundlichen Software
  • Archivierung von Werkzeugen im CAD-Format für den Fall einer Beschädigung
  • Hohe Produktivität bei der Inspektion einer großen Anzahl von Werkzeugen
  • Erweiterung der Scanmöglichkeiten auf KMGs durch die Interoperabilität des Zephyr III

Geomagic Design X erleichtert das Reverse Engineering, indem gescannte Daten in präzise CAD-Modelle umgewandelt werden. Nach dem Scan können Meshes schnell bearbeitet werden (Filterung, Lochfüllung), zudem erkennt die Software automatisch geometrische Formen wie Zylinder, Ebenen oder Freiformflächen.

Leistungsstarke Modellierungsassistenten erzeugen rasch Geometrien aus dem Mesh. Ob einfache geometrische Formen oder komplexe Oberflächen – Geomagic Design X bewältigt jede Situation effizient. Während des gesamten Prozesses ermöglicht das Color Mapping einen präzisen Vergleich zwischen rekonstruiertem Modell und Mesh. Das Ergebnis ist ein schnellerer und effizienterer Reverse-Engineering-Prozess.

„Der Kreon-Messarm und der Scanner in Kombination mit der Geomagic Design X Software haben es uns ermöglicht, Bauteile zu modellieren, die sonst nicht modellierbar gewesen wären“, erklärt Fabien Brunet. „Geomagic Design X erlaubt eine präzise Modellierung und spart erheblich Zeit bei der Bemaßung.“

An diesem Standort verwalten die Wartungsteams mehr als 1.000 Werkzeuge, weshalb eine äußerst produktive Lösung erforderlich ist. Die Integration der 3D-Scantechnologie von Kreon mit Geomagic Design X hat den Reverse-Engineering-Prozess optimiert und die Effizienz der Wartungs- und Reparaturarbeiten deutlich gesteigert.

Manche Bereiche sind schwer zugänglich, sodass es schwierig ist, alle Oberflächen zu erfassen. Glücklicherweise kann der Zephyr III sie vollständig scannen.
Fabien Brunet, Werkzeugkonstruktionstechniker bei Schneider Electric
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Schneider Electric ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich industrieller Technologien und bietet erstklassige Expertise in den Bereichen Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung – für intelligente Industrien, robuste Infrastrukturen, zukunftssichere Rechenzentren, intelligente Gebäude und vernetzte Wohnräume. Der Standort Beaumont-le-Roger (27170) in Frankreich ist eine Produktionsstätte der Schneider Electric Gruppe. Er ist auf Metall- und Kunststoffteile sowie -komponenten spezialisiert und gliedert sich in vier Hauptproduktionsbereiche: Gießen, Stanzen, Kontaktschweißen und Schaltungen für elektromechanische Produkte. Zusätzlich unterstützt der Standort Wartungs-, Werkzeug- und Lageraktivitäten.